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13. Jänner 2006

NÖ Krankenkasse kassiert beim Patienten für „Fehleinsätze“

FPÖ-Abg.z.NR Barbara Rosenkranz fordert sofortiges Gegensteuern seitens der politisch Verantwortlichen

Die neueste Methode der NÖ Krankenkasse, Geld zu sparen, sorgt für Aufregung: Wenn bei einem Rettungseinsatz der Notarzt nicht nötig gewesen wäre, die „normale" Rettung also genügt hätte, bittet die NÖ Krankenkasse nun kurzerhand die Patienten mit 70 bis 150 Euro zur Kasse. Die Obfrau der FPÖ NÖ, Abg.z.NR Barbara Rosenkranz kritisiert diese Entwicklung scharf und fordert ein sofortiges Umdenken im Sinne der Bevölkerung.


Die NÖ Krankenkasse weigert sich seit Jahresbeginn, für Notarzt-Fahrten, bei „denen keine unmittelbare Lebensgefahr besteht", die Kosten zu übernehmen. Dem Patienten, der den Einsatz telefonisch auslöste, werden für diese „unnötigen" Einsätze dann zwischen 70 und 150 Euro verrechnet.
„Eine bodenlose Sauerei", spart Abg.z.NR Barbara Rosenkranz, Obfrau der NÖ FPÖ, nicht an deutlichen Worten. „In einem Notfall will man doch nur rasch Hilfe holen. Welcher Nichtmediziner soll in dieser Situation beurteilen können, wie schwerwiegend die Sache ist und demnach entscheiden, ob Notarzt oder Rettung nötig ist? Wer trägt die Verantwortung für schwerwiegende Folgen, wenn der Bürger künftig in einem Notfall vor jedem Anruf zögert, weil er sich nicht über die Tragweite des nötigen Einsatzes im Klaren ist? Besser ein Notarzteinsatz zuviel als einer zuwenig."
Rosenkranz fordert sofortiges Handeln der politisch Verantwortlichen: „Diese gleichermaßen unmenschliche wie absurde Situation ist sofort im Sinne der Bevölkerung zu bereinigen".


 

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