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20. Jänner 2021

FPÖ-Handler: Wehrpflicht hat sich bewährt – Dank an unsere Soldaten

Anlässlich des heutigen Tages der Wehrpflicht könne die Leistung unserer Soldaten nicht genug gewürdigt werden, betonte der freiheitliche Wehrsprecher LAbg. Jürgen Handler aus Niederösterreich. Alleine der Einsatz während der Coronapandemie zeige deutlich auf, dass es in einem kleinen Land wie Österreich nicht ohne Wehrpflicht gehe. „Die Miliz hat sich in der Krise bewährt“, betonte Handler, der unseren Soldaten Dank und Anerkennung aussprach.


„Die Wehrpflicht ist ein unverzichtbarer Bestandteil und Fundament für die Sicherheit Österreichs. Sei es bei der Grenzraumüberwachung, Hochwassereinsätzen aber auch bei der jetzigen Krisenbewältigung, das Bundesheer war zur Unterstützung immer zur Stelle“, erinnerte Handler.
Trotzdem habe im Herbst 2010 der damalige Bürgermeister von Wien, Michael Häupl, den politischen Anstoß zur Abschaffung der Wehrpflicht gegeben. Nach rund zwei Jahren politischer Diskussion sei es letztendlich am 20. 01. 2013 zur Volksbefragung gekommen, bei der rund 60% der österreichischen Bevölkerung für die Beibehaltung der Wehrpflicht gestimmt habe. Bedauerlicherweise werde der Einsatz unserer Soldaten nicht von allen geschätzt, kritisierte Handler. So weigere sich etwa die ÖVP seit Jahr und Tag, den Grundwehrdienern die entsprechende finanzielle Wertschätzung entgegen zu bringen. Diese müssten derzeit mit rund Euro 320.- monatlich ihren Lebensunterhalt bestreiten, während Migranten ohne Leistung eine Mindestsicherung von rund Euro 900.-erhielten!


„Leider zeigt sich auch, dass die Verteidigungsministerin ihre Hausaufgaben bei der Ausrüstung, Mobilität, und Infrastruktur noch nicht gemacht hat“, warnte Handler. So sei es besonders in Krisenzeiten wie gerade jetzt oder auch bei einem möglichen „Blackout“ unerlässlich, Kasernen über einen längeren Zeitraum autark betreiben zu können. „Die Verteidigungsministerin muss nun endlich die notwendigen finanziellen Mittel für das Bundesheer aufbringen, um eine Autarkie der Selbstversorgungsfähigkeit von Kasernen sicherzustellen. Aber auch der Rückstau bei Untersuchungen von Stellungspflichtigen wird immer größer und alleine in Niederösterreich warten rund 3000 Stellungspflichtige auf ihren Musterungstermin und Frau BM Tanner wäre gut beraten, dieses Problem endlich anzupacken“, forderte Handler.


Man könne es schon als Ironie der Geschichte bezeichnen, wenn jetzt ausgerechnet die härtesten Gegner des Bundesheeres und der Wehrpflicht, am meisten vom Einsatz unserer Soldaten profitieren würden, sagte Handler. „Denn was würde der grüne Gesundheitsminister Anschober mit seinen ganzen Corona-Teststraßen machen, wenn er keine Unterstützung durch das Heer hätte“, zeigte Handler die Kurzsichtigkeit der grünen Militär-Phobie auf.„Gut, dass es die Wehrpflicht gibt. Gut, dass es das Heer gibt und gut, dass es eine einsatzwillige Miliz gibt“, betonte Handler, der unseren Soldaten anlässlich des heutigen Tages der Wehrpflicht alles Gute wünscht.

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