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12. Juni 2020

FP-Landbauer/Dorner: Verkehrshölle beenden - S8 Schnellstraße bauen!

FPÖ NÖ präsentiert Plakatkampagne

Landbauer: Schwarz-Grüne Regierung missachtet Landtag!
FPÖ NÖ kritisiert Arroganz der Bundesregierung und fordert Entlastung für NÖ Pendler

Am 27. Februar 2020 legte der niederösterreichische Landtag ein klares Bekenntnis zur Realisierung der S8 Marchfeld-Schnellstraße ab. Im Zuge dessen sind auch die Bundesregierung und insbesondere die zuständige Verkehrsministerin aufgefordert worden, sich zur Umsetzung des Projektes zu bekennen sowie einen möglichst raschen Baubeginn für die S8 in die Wege zu leiten. „Bis heute gibt es nicht einmal eine Rückmeldung seitens der schwarz-grünen Regierungstruppe, die damit eine mehrheitliche Beschlussfassung im NÖ Landtag missachtet und Niederösterreich links liegen lässt. Mir ist bewusst, dass die Herrschaften in Wien keine Ahnung von den Lebensrealitäten der Niederösterreicher haben, nur dann sollte man auch die Größe besitzen, politische Entscheidungen aus dem Land ernstzunehmen und diese umzusetzen. Leider ist genau das Gegenteil der Fall. Den Schreibtischpolitikern in der Regierung sind die Probleme und Anliegen der Niederösterreicher komplett egal!“, sagt FPÖ Landespartei- und Klubobmann, Udo Landbauer, MA.

Die S8 Marchfeld-Schnellstraße ist eine wesentliche Voraussetzung zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung des Marchfeldes und zur Entlastung der unter dem Verkehr leidenden Bevölkerung vom vermeidbaren Durchzugsverkehr. Wie eine parlamentarische Anfrage der FPÖ ergeben hat, sind zudem in die Planung und Vorbereitungsarbeiten bereits 12,6 Millionen Euro investiert worden.

„Seit 17 Jahren wird über diese wichtige Verkehrsanbindung diskutiert und über neun Jahre lang hat man ein Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung hinausgezögert. Das, obwohl die S8 bereits im Jahr 2006 vom Bundesgesetzgeber als die am besten geeignete Verkehrsmaßnahme in der Region Marchfeld in das Bundesstraßengesetz aufgenommen worden ist. Von Hausverstand und verantwortungsvollem Handeln ist man hier weit entfernt. Nachdem nun eine grüne Verkehrsministerin die politische Verantwortung für das Projekt übernommen hat, stehen die Chancen schlecht um den dringend notwendigen Bau der Schnellstraße im Marchfeld“, erklärt Landbauer.

Die FPÖ NÖ fordert ein Ende der Autofahrer-feindlichen und realitätsfremden Verkehrspolitik der Bundesregierung! „Der Großteil der Niederösterreicher ist auf ein Auto angewiesen und gerade im ländlichen Raum wird nicht binnen eines Jahres überall die U-Bahn fahren. Damit die Pendler aus der Verkehrshölle befreit, Regionen aufgewertet werden und unsere Landsleute ein Mehr an Lebensqualität erhalten, sind entsprechend gut ausgebaute Verkehrsverbindungen das Maß aller Dinge. Die S8 Marchfeld Schnellstraße muss kommen. Wir Freiheitliche werden nicht locker lassen, bis es so weit ist“, so Landbauer.

 

Dorner: Landsleute aus der Verkehrshölle befreien!
FPÖ NÖ präsentiert Plakatkampagne zur S8 Marchfeld Schnellstraße: „Bau statt Stau - JA zur S8“

„Mehr als 40.000 Niederösterreicher erleben in der Region Marchfeld zwischen Deutsch-Wagram, Strasshof und Gänserndorf jeden Tag aufs Neue eine unerträgliche Verkehrshölle und stehen stundenlang im Stau. Damit muss endlich Schluss sein“, sagt FPÖ-Verkehrssprecher und Bezirksparteiobmann in Gänserndorf LAbg. Dieter Dorner. Wie absurd die Vollbremsung der grünen Verkehrsministerin für das wichtige Straßenbauprojekt S8 ist, zeigen sämtliche Verkehrserhebungen. „Rund 60.000 Fahrzeuge donnern an Werktagen innerhalb von 24 Stunden durch die Anrainergemeinden Aderklaa, Deutsch-Wagram, Strasshof und Gänserndorf entlang der B8. Hinzu kommen die massiven Staubildungen, die für eine enorme Umwelt- und Co2-Belastung in der Region sorgen. Alleine das sollte für eine grüne Ministerin Argument genug sein, um den Bau der Schnellstraße voranzutreiben“, erklärt Dorner.

Das stärkste Argument für die rasche Umsetzung ist für den freiheitlichen Verkehrssprecher jedenfalls die Lebensqualität für die Anrainer und Pendler in den betroffenen Ortschaften. „Neben der schlechten Luft verlieren unsere Landsleute jeden Tag, an dem sie im Stau stehen. wertvolle und unbezahlbare Lebenszeit für ihre Familien, Kinder und sich selbst. Müsste das die Ministerin aus der grünen Birkenstock-Fraktion selbst erleben, würde sie definitiv einen anderen Zugang zum Bau der S8 pflegen“, so Dorner.

Das nach wie vor präsente Vogel-Argument einiger weniger selbst ernannter Naturschützer hinsichtlich einer vermeintlichen Brutstätte des Triels ist für Dorner „das Papier nicht wert und in Wahrheit längst abgehandelt“. „Die Schottergrube, in der sich die Brutstätte des Triels befunden hat, muss sowieso spätestens Ende dieses Jahres per Bescheid renaturiert werden. Das heißt, sollte der Vogel überhaupt wieder zurückkommen, dann muss dieser definitiv umgesiedelt werden. Zudem ist es völlig absurd, zehntausende Menschen wegen eines Vogels weiterhin einer unerträglichen Verkehrshölle auszusetzen“, spricht Dorner Klartext. Hinzu kommt, dass die Verkehrsbelastung in der Region Marchfeld weiter zunehmen wird. „Gänserndorf ist jener Bezirk, in dem österreichweit der größte Zuzug verzeichnet wird. Was logischerweise auch bedeutet, dass die Infrastruktur und das Straßennetz entsprechend angepasst werden müssen“, fordert Dorner. Nach der jüngsten Erhebung ist der Bezirk Gänserndorf alleine im Jahr 2017 um satte 1,4 Prozent bzw. 1.427 Einwohner gewachsen und liegt in der Statistik damit sogar vor der Bundeshauptstadt Wien.

Für den Bau der S8 spricht ebenso die wirtschaftliche Weiterentwicklung des Marchfeldes. „Selbstverständlich muss es das Ziel sein, die Region aufzuwerten und Betriebe anzusiedeln, um zu einem noch stärkeren Wirtschaftsfaktor im Land zu werden und Arbeitsplätze im Bezirk zu schaffen. Dafür ist eine schnelle Verkehrsanbindung mit einem starken und gut ausgebauten Straßennetz von zentraler Bedeutung“, betont Dorner, der zudem auf die Umsetzung und möglichst rasche Fertigstellung des Lobau-Tunnels drängt. „Diese beiden Straßenbauprojekte spielen natürlich zusammen. Gerade nach dem Corona-Wahnsinn sind Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur für viele Betriebe besonders wichtig“, liefert Dorner ein weiters Argument für den Straßenausbau.

Fakt ist, dass der Verkehr weiter zunehmen wird und die Menschen auch in Zukunft die Distanzen im ländlichen Raum nicht mit dem Fahrrad überwinden werden. „Das sollten sich all jene, die gegen das Projekt S8 in den Krieg ziehen, einmal ins Stammbuch schreiben“, so Dorner.

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