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22. August 2019

FP-Huber: Gesundheitssystem in NÖ muss von Grund auf neu gedacht werden!

FPÖ NÖ für ernsthafte Diskussion ohne Tabus

„Es ist bereits fünf nach zwölf, das Gesundheitssystem in Niederösterreich muss endlich grundlegend reformiert werden“, meint Klubobmann Ing. Martin Huber zur Ärzteproblematik in Niederösterreich. „Mittlerweile konkurrieren sogar Nachbargemeinden um mögliche Arztpraxen, die von Mikl-Leitner angekündigte Landarzt-Garantie kann nicht funktionieren – an eine Verbesserung der Lage glaubt in den Gemeinden niemand mehr!“, berichtet Huber. Die FPÖ NÖ fordert seit Jahren Maßnahmen zum Erhalt der Landärzte.

 

„Was es braucht, ist eine ernsthafte Hinterfragung unseres derzeitigen Gesundheitssystems. Dabei darf es keine Tabus geben, wir müssen unsere Primärversorgung auf neue Beine stellen“, so Huber. Vorzeigebeispiel ist noch vor den skandinavischen Ländern Dänemark. „Dort nehmen selbstständig tätige Allgemeinmediziner mit öffentlichem Vertrag eine zentrale Rolle ein und 98 Prozent der Bevölkerung sind bei einem Hausarzt eingeschrieben“, weiß Huber. „Die Hausärzte müssen als fachkundige Bindeglieder zur Sekundärversorgung wieder zur ersten Anlaufstelle der Patienten werden und dürfen nicht durch ein Job-Sharing-Modell der Gebietskrankenkasse ersetzt werden“, so Huber. „Anstatt der üblichen Showpolitik von ÖVP und SPÖ braucht es den Mut, das Gesundheitswesen in NÖ neu zu denken!“

 

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